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Musical HAPPY LANDING

Die Vorbereitungen für die Premiere von „Happy Landing“ im Herbst 2017 laufen

Das Gloria im Landeanflug

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28. Oktober 2015, Hochrheinanzeiger

Geld oder Liebe? – diese Frage muss sich die Protagonistin des neuen Musicals im Gloria-Theater, Anny, stellen.

Vergangene Woche ist der Vorhang im Gloria-Theater in Bad Säckingen gefallen. Zwar kann noch nicht die Premiere des neuen Musicals gefeiert werden, doch der Name sowie das Logo des neuen Stücks, aus der Feder von Jochen Frank Schmidt, wurden enthüllt. Mit „Happy Landing“ will das Gloria-Theater ab Herbst 2017 sprichwörtlich in die Luft gehen. Ein Musical über Freundschaft, die große Liebe und das Fliegen, so beschreibt es der Komponist. Der John F. Kennedy International Airport der 1960er Jahre ist Schauplatz der Geschichte um die Liebes-Kapriolen der Stewardess Anny. „Ich fand schon immer, dass der Flughafen an sich eine andere Welt ist“, erklärt Schmidt. Gepaart mit der Musik der 1960er Jahre, zu einer Zeit, in der das Fliegen salonfähig wurde, werde „Happy Landing“ zu einem „Feel-Good-Musical“ (Wohlfühl-Musical), freut er sich.

Für den Intendanten Jochen Frank Schmidt, den Produzenten Alexander Dieterle und das ganze Gloria-Team heißt es nun: Die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. Die erste Fassung des Text-Skripts ist bereits fertig. „Ich habe das Skript vergangene Woche der Co-Regisseurin Hilde Butz geschickt. Als die Nachricht von ihr kam, dass sie es gut findet, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen“, sagt Schmidt und lacht. Die Idee zum neuen Stück hat Jochen Frank Schmidt in seiner Schreibtischschublade gefunden. Dort bewahre er seine Ideen, die ihm in den Sinn kommen, auf. „Wir haben die Schublade ausgeleert und aussortiert.“ Und so blieb die Geschichte zu „Happy Landing“ übrig.

Beim Bühnenbild, wie auch den Kostümen, greift das Team des GloriaTheaters auf alte Bekannte zurück: Die Kulissen, die wieder von Karl Thomann aus Wallbach gestaltet und gebaut werden, stehen bereits grob. „Unsere Bühne ist nicht sehr groß, da muss man sich etwas einfallen lassen“, erklärt Schmidt und verrät dann noch: „Wir möchten ein Flugzeug von der Bühne starten lassen.“ Helena Joos ist wie bereits beim Musical „Aida“, für die Kostüme der Darsteller zuständig. Für den Komponisten Jochen Frank Schmidt wird es bald ins Studio gehen, um die Musikstücke zu arrangieren. „Das ist für mich das Größte, wie vorgezogenes Weihnachten.“ Mehr als 20 Tänzer, Sänger und Schauspieler werden auf der Bühne im Gloria-Theater stehen. Begleitet werden sollen sie von einer siebenköpfigen Live-Band. Die Castings der Darsteller finden im April des kommenden Jahres statt. Indes ist das Team bereits jetzt auf der Suche nach Musikern: „Gute Musiker muss man suchen“, weiß Schmidt aus Erfahrung.

Nach den Musicals „Lichterloh“, „Bikini Skandal“ und „Aida“ möchten Jochen Frank Schmidt und Alexander Dieterle die Erwartungen mit dem neusten Stück übertreffen. „Wir haben ambitionierte Ziele“, stellt Produzent Dieterle fest. „Aida“ lockte 25 000 Besucher ins Gloria-Theater. „Eigenproduktionen sind mindestens genauso erfolgreich“, fügt er an. Das Musical „Aida“ von Elton John kostete knapp eine Million Euro. „‚Happy Landing’ wird das wohl toppen“, prognostiziert Schmidt. Zwar müsse man keine Tantiemen zahlen, jedoch werde hier ein Stück von neuem gestartet und das koste Geld, so die Macher. Premiere feiert „Happy Landing“ im Oktober 2017. Ein Jahr vorher, am 21. Oktober, wird der Vorverkauf starten. Bislang ist die Spielzeit bis Januar 2018 geplant. „Mit Option auf Verlängerung, das hängt vom Publikum ab“, betonet Alexander Dieterle.

Doch erstmal konzentrieren sich das zwölfköpfige Gloria-Team und ein Kreativteam auf die Vorbereitungen. Doch Jochen Frank Schmidt wagt schon einen Blick in die fernere Zukunft „Unser Vertrag für das GloriaTheater läuft noch bis 2036. Da hätte ich schon noch einmal Lust ein Stück zu schreiben.“

 
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