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Musical HAPPY LANDING

Vom Fliegen und der ganz großen Liebe

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12. November 2015, Die Oberbadische

Bad Säckingen. Stewardessen, Flugzeuge, Millionäre und ganz viel Sixties-Charme gibt es im neuen Musical „Happy Landing“ des Gloria Theaters. Die Planer sind ihrer Zeit voraus: Am 21. Oktober 2017 wird das Stück seine Weltpremiere in Bad Säckingen feiern.

Das neue Schmidt-Musical sei ein „richtiges Feel-Good-Musical“, berichtet der kaufmännische Direktor Alexander Dieterle. „Aber keine Sorge“, beruhigt er die Damenwelt: „Auch der Herzschmerz kommt nicht zu kurz.“

Die Geschichte spielt in den 60er Jahren, verrät Intendant Jochen Frank Schmidt, genauer gesagt, am John F. Kennedy International Airport im Jahr 1965. Anni, die junge Stewardess lebt den Traum aller Amerikanerinnen: Sie fliegt mit den neusten Jets um die ganze Welt. Als sie schließlich auf einer ihrer Reisen auch noch den Multimillionär Angus Foster kennenlernt scheint ihr Glück perfekt – doch ihr Herz geht einen anderen Weg. Sie verliebt sich Hals über Kopf in den Kofferträger Tom. So steht die junge Flugbegleiterin vor der Entscheidung: Geld oder Liebe? „Es geht um den Traum vom Fliegen, um Freundschaft und natürlich um die ganz große Liebe“, fasst Schmidt zusammen.

„Wir haben lange ein Geheimnis aus unserem jüngsten Projekt gemacht und hin und her überlegt. Meine ‘Ideenschublade’ – in der ich alle Gedanken und Geistesblitze für neue Produktionen sammle – wurde komplett auf den Kopf gestellt.“

Nun stehe aber die Erstfassung des Scripts mit allen Dialogen und Liedern. Das breite Feld der Sixties sei dabei nicht nur „musikalisch ein Traum“. „Die 60er Jahre waren die Zeit von Frank Sinatra, Elvis, auch der Sound von Woodstock und den Beatles kam gerade auf. So kann man sich in den vielen Stilrichtungen austoben. Also wird richtig gerockt, mit verzerrten Gitarren und ordentlichen Schlagzeugsounds. Aber auch die ruhigeren Balladen kommen nicht zu kurz.“

Auch die Kostüme und Verkleidungen lassen das Herz des Intendanten höher schlagen: „Diese Zeit war richtig bunt. Deswegen freut sich unser Kreativteam schon auf die ganzen Stewardessen-Kostüme und die ausgefallene Mode der 60er. Sie arbeiten bereits auf Hochtouren. Vom Manschettenknopf bis zum Pelzmantel über die Pilotenmütze ist alles dabei.“

Nach den Erfolgen „Bikini Skanda“, „Aida – Das Musical“ und „Lichterloh“ sollen natürlich die Erwartungen des Publikums erfüllt werden, wenn nicht sogar übertroffen, so Dieterle. Er ist jedoch guter Dinge, dass die Zeitreise in die Sixties-Staaten ein großer Erfolg werde, denn das „Potenzial ist auf jeden Fall da“.

Die Castings werden ab April in Freiburg, Konstanz und Zürich stattfinden. Die Auswahl der rund 22 professionellen Darsteller sei jedes Mal eine „spannende Sache, in die viel Energie investiert wird“, so Dieterle. Die Endausscheidungen werden im Theaterhaus an der Friedrichstraße in Bad Säckingen veranstaltet. Die Liveband werde allerdings schon jetzt gecastet, verrät Schmidt, denn gute Musiker „seien wie scheues Wild“ schwer zu finden.

„Aida war super, aber es ist eben nicht mein eigenes Stück gewesen. Ich finde es schön, wenn ich alle meine Ideen umsetzen kann. Besonders in der Nacht vor der Premiere werden immer noch einzelne Szenen oder Songs verändert“, gibt der Intendant preis. Er fasst zusammen: „Die Premiere, in ziemlich genau zwei Jahren, scheint zum jetzigen Zeitpunkt noch weit weg, doch die Erfahrungen zeigen, dass es nur noch einen gefühlten Wimpernschlag bis zur Uraufführung ist.“

Infos: www.happy-landing-musical.de

 
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